Formenbau: wo die 30–40 Tage hingehen
Ein neues Werkzeug wird mit 30–40 Tagen angegeben. Dahinter stehen sechs einzelne Wartezeiten — und drei Stellen, an denen ein Projekt rutscht.
Die sechs Schritte
DFM-Prüfung (3–5 Tage): Wand, Entformung, Anspritzpunkt, Dichtfläche, Gewinde. Danach Formkonstruktion (5–7 Tage), dann Stahl und Bearbeitung (15–25 Tage), Erstschuss T0 (1–2 Tage), T1-Muster per Kurier (7–10 Tage), Änderungsrunde (5–7 Tage).
Wo es rutscht
Selten in der Werkstatt. Meistens: unvollständige Angaben, die Musterrunde beim Kunden, oder eine Spiegelpolitur, die Handarbeit braucht. Das chinesische Neujahrsfest kostet zusätzlich zwei bis vier Wochen, wenn die Form im Dezember startet.
Was wir vorab sagen
Wir schicken den DFM-Bericht mit dem Angebot, nicht danach. Und wir sagen, wenn eine Form die falsche Antwort ist: unter wenigen tausend Stück im Jahr ist die Lagerform fast immer günstiger.
Was den Termin wirklich bestimmt
Nicht die Fräse, sondern die Freigaben. Ein Projekt mit vollständigen Angaben und einem Kunden, der Muster innerhalb einer Woche prüft, läuft in 30 Tagen. Dasselbe Projekt mit drei Rückfragen und zwei Musterrunden braucht 50.
Wir schicken deshalb Fotos vom Erstschuss (T0), bevor die Muster per Kurier rausgehen. So sehen Sie das Teil, während es noch in unserer Hand ist.
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Volumen, Halsgewinde, Material, Dekoration, Menge, Zielland.